Neue Kindergruppe ab den 1. November 2011
Von jetzt an bieten wir auch Training für die Kleinen.
Dienstag 05.10.2010
Unsere Reise ging am frühen Morgen um 5.30 Uhr schon los. Unser Flug ging um 7.45 Uhr nach London, wo wir dort 5 Stunden auf den Anschlussflug warten mussten. Beinahe hätten wir Ihn sogar verpasst, weil jemand (…nicht der Autor
) „…please arrive 30 minutes before departure…“ mit Gate „30“ verwechselt hatte und wir somit am Gate 30 gewartet hatten, welches genau auf der anderen Seite des Flughafens war ![]()
Glücklicherweise bemerkten wir es noch rechtzeitig und konnten somit unsern Flug nach Tokio nehmen. Im Flugzeug trafen wir durch einen Zufall auf Sensei Otha aus England. Dieser war ebenfalls auf dem Weg zum Instructor Lehrgang im Honbu Dojo und saß gleich neben uns. Der Flug erweiste sich als recht anstrengend, da im Flugzeug nur sehr wenig Platz war und man somit 13 Stunden auf engem Raum verbringen musste. Zum Glück bot das Entertainmentsystem am Flugzeug genug Unterhaltung für den ganzen Flug. Die Sicherheitseinführung war ebenfalls sehr amüsant. Die Japaner haben einen guten Sinn für Humor und somit wurden wir von kleinen Zeichentrickfiguren mit übermäßig großen Köpfen eingewiesen, wie man sich bei einem Notfall verhalten sollte.
Mittwoch 06.10.2010
Aufgrund der Zeitverschiebung sind wir am Mittwoch früh um 9.30 in Tokio gelandet. Das Wetter war sehr angenehm und man konnte entspannt im T-Shirt rumlaufen.
Der Weg zu unserem Hotel war recht lang. Vom Flughafen aus, brauchte man mit der S-Bahn über 1 Stunde um in die Stadt zu kommen. Aufgrund der anfänglichen Orientierungschwierigkeiten haben wir uns dazu entschlossen ein Taxi zu nehmen, welches uns direkt zum Hotel befördern sollte. Leider erwies sich der Taxifahrer als nicht sehr kompetent und hat uns zu einem Haus gebracht, welches nicht ganz unseren Hotelerwartungen entsprach
Zum Glück erwies sich das Gebäude tatsächlich nicht als unser Hotel und so sind wir nach einigen Befragungen zum richtigen Gebäude gelangt.
Das erste Betreten des Zimmers war eher ernüchternd
Das „Hotelzimmer“ war ca. 1,5 m breit und 2,5m Tief und auf dem Boden war Tatami ausgelegt. Waschbecken, Dusche und WC waren für die gemeinsame Benutzung auf dem Flur verteilt. Uns hat es aber nichts ausgemacht, da wir eh den ganzen Tag unterwegs waren und nur eine Schlafmöglichkeit für die Nacht brauchten. Die meisten Hotels mitten in der Stadt haben dagegen bestimmt einen westlichen Standard, sind dafür aber auch teurer.
Wir entschlossen uns dann nach 2 Stunden Schlaf das Dojo von Naka Sensei aufzusuchen und ein bisschen zu trainieren. Auf dem Weg zum Dojo konnten wir uns etwas mit dem Verkehrsmitteln Tokios vertraut machen. Die Ubahnen in Tokio sind wirklich sehr sauber. Generell ist Tokio eine sehr saubere Stadt, da auf der Straße und in den Ubahnen nicht (oder nur in Maßen) gegessen oder getrunken wird.
Leider war Naka Sensei an diesem Abend nicht im Dojo anwesend und so hatten wir Unterricht bei Nakayama Sensei der ebenfalls ein sehr gutes Training gemacht hat. Man spürt deutlich, dass das Training in Japan anders ist als in Deutschland. Die Japaner trainieren mit so einer Hingabe zum Karate, dass man nur noch staunen kann. Auch trainieren Japaner „miteinander“ während es in Deutschland meist so ist, dass jeder nur für sich trainiert. Durch das Trainieren „miteinander“ wird man aber deutlich mehr motiviert und legt dabei die eigene Latte immer höher und höher.
Nach dem Training waren wir fix und fertig, auch aufgrund des Jet Lags, und begaben uns wieder zurück zum Hotel. Alles in Allem ein sehr schöner Start.
Donnerstag 07.10.2010
Heute war der große Tag. Der Instructorlehrgang begann um 9 Uhr im Honbu Dojo. Beim betreten des Eingangs wurde man von Gesichtern begrüßt, welche man sonst nur aus Youtube kannte. Da es für mich der erste Besuch im Honbu Dojo war, war es natürlich sehr aufregend. Okuma Sensei begrüßte uns gleich bei der Anmeldung. Die Teilnahmegebühr war recht hoch, dafür gab es jeden Tag eine Lunchbox zum Mittag und bei der Party ein Buffet. Natürlich darf man das sehr gute Training nicht vergessen, bei dem sich die Senseis bei jeder Einheit abwechselten. In den darauffolgenden Tagen hatten wir Training bei Osaka Sensei, Okuma Sensei, Izumiya Sensei,Imura Sensei, Ogura Sensei, Tanaka Sensei,Kurasako Sensei, Taniyama Sensei und und und.
Die Trainingseinheiten waren fordernd aber auch sehr lehrreich. Immer wieder zeigte sich, dass wir uns mit unserer Leistung in Deutschland nicht hinter den Japanern verstecken müssen. Nach dem ersten Trainingstag mischten wir uns in das Nachtleben von Tokio, welches meist nur bis kurz vor 24Uhr geht, da dort die letzte Ubahn fährt
Wir gingen in eine kleine Kneipe in der Nähe das Tokio Doms,um das Japanische Essen auf uns einwirken zu lassen. Die Japaner essen sehr viel rohen Fisch (nicht nur Sushi) aber auch sehr viel Überbackenes. Dazu gibt es meist Soja Soße und Wasabi als Dip. Das Bier wurde von unserem Bierexperten als sehr gut empfunden. Nicht so wässrig und der Schaum ist sehr cremig. Dafür kostet es aber auch eine ganze Ecke mehr als in München. Für ca. 0,4 l bezahlt man umgerechnet knapp 5 Euro (München 0,5l = ca. 3,50 €).
Ingesamt kann man aber sagen, dass man recht gut in Tokio überleben kann
Vorrausgesetzt man bekommt nicht jeden Abend so eine hohe Rechnung für das Essen und Trinken, wie wir sie an diesen Abend bekommen haben
Freitag 08.10.2010
Heute hatten wir nach 2 Stunden Training in der Früh 3 Stunden Mittagspause bevor der Kampfrichterlehrgang begann. Die Zeit mussten wir gleich nutzen um das Portomonaie nachzufüllen, nachdem es am vorherigen Abend kräftig geleert worden war.
Die Suche nach einem Geldautomaten erwies sich als äußerst schierig. Ingesamt haben wir über 2 Stunden gebraucht um Geld zu wechseln. Man muss aber den Japanern lassen, dass die Leute wirklich sehr freundlich und hilfsbereit sind. Viele geben sich nicht mit einem „tut mir leid, ich kann Ihnen leider nicht helfen“ zufrieden, sondern setzen alles daran einem weiterzuhelfen. Das ist wirklich sehr lobenswert.
Beim Kampfrichterlehrgang zeigte sich ein erstaunliches Bild. Viele Dan-Träger konnten kein ausreichendes Wissen im Kampfrichterwesen nachweisen. Es wurden viele grundlegende Fehler gemacht, woraufhin Tanaka Sensei und Osaka Sensei kurz die Kämpfe unterbrechen mussten. Flaggen wurden falsch gehalten, Hauptkampfrichter waren nicht konsequent genug, Punkte wurden falsch vergeben uvm. Natürlich muss an dieser Stelle fairerweise erwähnt werden, dass von den Anwesenden nicht alle Kampfrichter waren. Trotzdem hatte ich mir mehr erhofft.
An diesem Abend gingen wir wieder in der Nähe des Tokio Dom City Einkaufszentrum essen. Am Abend ist Sumuki San zu uns gestoßen. Sumiki San war anfang des Jahres zu Besuch in München gewesen. Er trainiert bei Naka Sensei im Dojo und war zu Besuch in unserem Dojo gewesen. Seitdem stehen wir eng in Kontakt mit Ihm. Er erzählte uns, dass Naka Sensei am Samstag erst wieder aus Thailand kommt und im Dojo ist. Natürlich ließen wir uns das nicht entgehen und so verabredeten wir uns mit Sumiki um am Samstag zusammen ins Dojo zu gehen.
Samstag 09.10.2010
Am Samstag fanden im Laufe des Tages die DAN- und Instructor Licence Prüfungen statt, deren Ergebnisse erst am Abend auf einer kleinen Party bekanntgegeben wurden. Gefühlt 80 % der Prüflinge sind durchgefallen. Das zeigt deutlich, dass es bei der JKA um Qualität statt Quantität geht, weil nur diejenigen durchkommen, die auch hart trainieren. Sehr gut!!!
Peter und Ich sind nicht bis zum Ende der Feier dort geblieben, denn wir haben gleich die nächste Möglichkeit aufgesucht um zu trainieren. Im Dojo von Naka Sensei hatten wir so einige Überraschungen erlebt. Zunächst einmal trafen wir einen deutschen Studenten der aus Berlin kommt und bei JKA Berlin trainiert hat, dann trafen wir noch Franzi, die einige Zeit bei uns in München trainiert hatte und jetzt ebenfalls in Tokio studiert und bei Naka Sensei im Dojo trainiert. Zu guter letzt lernten wir noch Naka Senseis Bruder kennen, als wir nach dem Training noch gemeinsam zum Essen gingen. Wir waren sehr überrascht und wahrscheinlich wissen nur die wenigsten, dass Naka Sensei einen Bruder hat ![]()
Doch der Höhepunkt des Tages war noch nicht erreicht. Als wir um 1.30 Uhr Nachts zu unserem Hotel zurückkehrten, mussten wir entsetzt feststellen, dass unser Hotel abgeriegelt war. Wir standen also im Regen, es war kalt und wir hatten keinen Zugang zu unserem Hotel. Wer kann schon ahnen, dass einige Hotels aus Sicherheitsgründen schon um 24 Uhr schließen. Somit waren wir gezwungen ein anderes Hotel aufzusuchen um die Nacht im Trockenen verbringen zu können.
Sonntag 10.10.2010
Am heutigen Tag ist der Instructor Lehrgang auch schon wieder vorbei. Nach einer letzten Trainingseinheit am Vormittag verabschiedeten wir uns von allen Senseis und nahmen uns den Rest des Tages frei um uns Tokio endlich mal genauer anzusehen. Wir fuhren nach Shinjuku, ein „Vergnügungsviertel“ Tokios. In Shinjuku blinkt und leuchtet es überall und zu jeder Zeit. Die beleuchteten Reklamen und LCDs an den Gebäuden erschlagen ein förmlich. DIe gewaltige Menschenmasse trägt ebenfalls ihr Teil dazu bei. In Shinjuku ist fast zu jeder Zeit viel los und die Stimmung ist der Wahnsinn.
Montag 11.10.2010
Am Montag war in Japan ein Feiertag. Passend dazu war das Wetter perfekt gewesen (bis zu 27°C). Wir verabredeten uns mit Sumiki, der uns die Stadt zeigen wollte. Wir besuchten den Kaiserpalast,oder besser die Gärten davon. Die gewaltigen Mauern und die alten Baubestände lassen einen die früheren Belagerungskämpfe erahnen. Die künstlich angelegte Grünfläche war wirklich sehr schön anzusehen und auch sehr sauber und gepflegt. Mit welcher Sorgfalt die Japaner ihre Bäume behandeln ist verblüffend.
Am Nachmittag war dann das Highlight unseres Tages. Wir besuchten die Karatewettkämpfe im Budokan, wo über 32 Teams á 5 Kämpfer aus verschiedenen Universitäten gegeneinander angetreten sind. Leider haben wir die Vorrunde verpasst aber zum Glück sind wir rechtzeitig zum Finale gekommen. Die erbrachte Leistung der Studenten war atemberaubend. Im Kata Finale ging der Sieg an eine Junge Mannschaft, die mit einer sehr starken, aber etwas zu abgehakten Unsu und anschließender sehr gut vorgeführten Kata Bunkai überzeugen konnten.
Beim Kumite Finale traten die Teams von Kagawa Sensei und Naka Sensei gegeneinander an. Das Wettkampfsystem unterschied sich doch in einigen Punkten von dem Deutschen, was jetzt nicht negativ oder positiv gewertet werden darf. Die Kämpfer waren alle so unglaublich schnell und höchst motiviert, dass es extrem viel Spaß gemacht hat zuzugucken. Außerdem war die Stimmung im Budokan einzigartig. Die Kämpfer wurden von den Zuschauertribünen aus angefeuert und bejubelt. So etwas in den Ausmaßen erlebt man in Deutschland wahrscheinlich eher selten. Nach dem Wettkampf ergab sich für uns durch Akita Sensei noch die Gelegenheit mit zu einer kleinen Feier des Teams von Naka Sensei zu kommen. Diese Gelegenheit wird nicht jedem geboten und wir waren doch sehr froh darüber, dass wir diese hatten um uns mit den großen Senseis, wie Taniyama Sensei, zu unterhalten und sie kennenzulernen. Man merkt dann auch, dass es alles doch nur Menschen sind, sehr sympathische noch dazu
Dienstag 12.10.2010
So schnell kann eine Woche vergehen. Am frühen Morgen mussten wir uns auch schon wieder auf dem Weg Richtung Deutschland machen. Ein Tipp sei an dieser Stelle noch erwähnt. Nehmt euch bei eurer Reise genug Zeit um euch die S-Bahn Verbindungen zum Flughafen anzuschauen. Die Taxifahrten können sonst extrem teuer werden ![]()
Bei unserer Heimreise erlebten wir dann noch die letzte Überraschung. Im Flugzeug trafen wir erneut auf Sensei Otha der wieder neben uns gesessen hat
Somit schließt sich der Rahmen unsere sehr aufregenden, jedoch zu kurzen Reise. Wir hoffen, dass nächstes Mal mehr Leute mitkommen werden, denn in Tokio Karate zu trainieren, ist wie als Moslem einmal im Mekka zu beten
… zwar nicht persönlich aber wenigstens unser Anzug mit Logo
Anlässlich des 30. Geburtstag des Palocbrot Karate Dojo in Salgotarjan fand ein hochkarätiger Lehrgang mit Sawada Sensei übers Wochenende in Ungarn statt. Natürlich ließen wir uns diesen nicht nehmen und fuhren im Viererpack 9 Stunden quer durch Europa. Leider fanden wir den Weg nicht auf Anhieb (Stichwort Kreisverkehr – diejenigen wissen was gemeint ist
) und konnten somit nicht beim ersten Training dabei sein, aber das war gar nicht schlimm. Nach 1.5h Training hatte man dann doch die anstrengende Fahrt deutlich gemerkt. Am Abend fielen wir wie tot ins Bett und sind dafür am nächsten Tag durchgstartet. Bei allen Trainingseinheiten hat man gemerkt das es dem Sensei nicht darum ging einem auszupowern, sondern den richtigen Energiefluss beizubringen. Und wieder wurde einem klar, dass in Deutschland so etwas viel zu wenig praktiziert wird. Es wird viel zu sehr auf Ausdauer und Kondition trainiert, aber wie man richtig atmet und wie man den Chi-Fluss steuert wird einem kaum beigebracht. Nach 6h Training und Feuer in den Beinen ging es am Abend auf eine kleine Party. Für die Ungarn sehr typisch wurde man sehr gastfreundlich empfangen. Ordentlich gedeckte Tische mit Namenskärtchen und Menu ließen eher auf eine gehobene Feier deuten als eine “Saufparty”. Ein Lob muss man den Ungaren aber aussprechen, der Lehrgang war von vorn bis hinten sehr gut organisiert. Nach dem Training am Sonntag verließen wir das kleine sonnige Örtchen Richtung schneebedecktes München und freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen beim Gasshuku.
Oss
70 Jahre in denen Sensei Ochi uns allen einen Weg gezeigt hat was man im Leben erreichen kann wenn man sich nicht beirren lässt und immer an seinen Weg, und seinen Träumen festhält.
70 Jahre in denen Sensei Ochi auch so manches Hindernis auf seinem Weg hatte, aber die in alle nicht bremsen konnten. Immer war er bemüht jedem zu helfen und ein Vorbild zu sein, und doch haben ihn viele missverstanden in seiner höflichen Art die Dinge zu richten und uns Geduld zu lehren.
Von all den jungen Instruktoren, die Ende der 60er Jahre in die Welt hinaus geschickt worden sind, ist Sensei Ochi der einzige dessen Lebenswerk noch heute bestand hat. Nicht nur das wir eine große Familie innerhalb des DJKB sind, und dies ist wörtlich zu nehmen, sondern auch die vielen zukunftsweisenden Ideen die er umgesetzt hat. So z.B. war Sensei Ochi der Initiator des Gasshuku, der heute zwar Weltweit kopiert wird, aber nirgends das Flair von Deutschland hat. Jedes Jahr ist Sensei Ochi bemüht uns neue Inspirationen aus Japan näher zu bringen. Jedes Jahr folgen andere Karatekas aus Japan seinem Ruf und kommen nach Deutschland um hier einen Massenauflauf zu sehen den es nicht einmal in Japan gibt. Am Tage hart zusammen zu trainieren und abends „hart“ zusammen zu feiern.
Auch ist Sensei Och weltweit für das Karate unterwegs. Stets nur darauf bedacht uns einander näher zu bringen. Es ist fast unmöglich aufzuzählen was er alles macht, und schon gemacht hat. Kinderwaisenhaus in Kambodscha, oder Hilfsprogramme in Afrika, oder als Chef der Europäischen JKA. Und nicht zu vergessen die große Anzahl der Lehrgänge die er hier in Deutschland gibt.
Sensei Ochi vereint die Grundsätze des Dojogun täglich in seinem Leben; Höflichkeit, Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft und dabei immer ganz leise, fast schon so als wenn es ihn gar nicht gäbe. Aber es gibt ihn und wir sollten ihm ein bisschen öfter zuhören. Wir können so viel von ihm lernen.
So war es auch nur eine Pflicht für Sensei Tsuyama direkt aus Japan zu kommen, und persönlich zu gratulieren, genauso wie Sensei Sugimura aus der Schweiz und viele, viele seiner Weggefährten.
Ich wünsche ihm viel Gesundheit und nochmal 70 Jahre , die aber auch nicht ausreichen werden uns all sein Wissen zu lehren, und all seine Träume noch zu verwirklichen.
In tiefer Verbeugung, OSS
09. März .2010
Letzte Woche hatten wir das Vergnügen einen Schüler von Naka Sensei bei uns begrüßen zu dürfen. Sumiki kam aus beruflichen Gründen nach München und nutzte dabei gleich die Gelegenheit um zu schauen wie in Deutschland “trainiert” wird. Anfangs noch sehr zurückgehalten, entfaltete er sich schnell und fühlte sich nach einiger Zeit auch sofort wie zuhause. Um das Ganze noch abzurunden, konnte sich Sumiki noch mit einigen unserer Mitglieder, die dieses Jahr noch nach Japan reisen, auf japanisch unterhalten. Natürlich hatte Sumiki auch die Ehre einmal Training geben zu dürfen. Typisch japanisch legte er viel wert auf Grundschule und machte viele Kombinationen aus Oi Tsuki und Mae Geri. Am letzten Abend gab es noch Besuch aus Bad Camberg von Patrick, der im Wechsel mit Peter und Sumiki Training gab. Das Training wurde dadurch aufgelockert und sehr abwechslungsreich. Wir freuen uns auch in Zukunft darauf zahlreiche nationale sowie internationale Gäste bei uns begrüßen zu dürfen. Fotos findet ihr wie immer in unserer Galerie.
29.Januar 2010
Sensei Shinji Akita, 5. DAN, kam am 3. Oktober 2009 zu einem besonderen Anlass nach München. Die JKA München wurde neu gegründet und veranstaltete zum ersten Mal einen Lehrgang. Da noch überhaupt keine Erfahrungen im Bereich “Lehrgang geben” vorlagen war die Anspannung und Aufregung seitens der Mitglieder, die bei der Vorbereitung mitgeholfen haben, besonders groß. Wieviele werden wohl kommen? War genug Verpflegung für die Gäste da? Reichen die Sitzplätze aus? War an alles gedacht? Als die ersten Gäste dann endlich eintrudelten legte sich die Nervosität und es wurde schon fast wie Routine.
Sensei Akita war zum ersten Mal in München. Grund genug für viele sich diese Gelegenheit nicht entgehen zu lassen. Viel Wert wurde bei diesem Lehrgang auf die Grundhaltung gelegt. Fast jeder von uns konnte selbst bei den kleinsten Übungen Fehler an sich selbst feststellen, die einem davor gar nicht bewusst geworden sind. Durch “ishiki”, also das bewusste Konzentrieren auf etwas, sollten die Fehler ausgemerzt werden. Die Trainingseinheiten waren schweißtreibend und lehrreich zugleich. Nach dem Training wars aber noch lange nicht vorbei. Mit dem Sensei ging es dann noch aufs Oktoberfest. Die Stimmung war echt toll und für den Sensei war das bestimmt ein unvergessliches Erlebnis. Am Ende dieses langen Tages konnte eine positive Bilanz gezogen werden. Das Training war klasse, die Organisation war recht gut gelungen und alles verlief ohne Probleme. Hier nochmal einen riesen großen Dank an alle die an dem Lehrgang teilgenommen haben, von weit hergereist kamen und natürlich auch an unsere fleißigen Helferlein. Wir hoffen ihr hattet Spaß und seid nächstes Jahr wieder dabei.
OSS, JKA München